Fail: Ultraschall-Anemometer

Ich will ja eine kleine Wetterstation. Mit Temperatur, Luftfeuchte, Regenmenge, Luftfeuchte und natürlich auch Windgeschwindigkeit und -richtung. Die übliche Herangehensweise ist ein irgendwie geartetes Anemometer, meist mit sich drehenden ‚cups‘. Es gibt noch verschiedene andere Varianten, u.a. auch eine, die die Laufzeit eines Ultraschallsignals über eine feste Strecke im Wind misst (Ultraschallanemometer). Das erschien mir doch recht interessant.

Auf ebay gibts diese SRF04-Boards für unter 5€. Eigentlich sind sie dafür gedacht, die Entfernung zu einem Gegenstand oder Wand etc. per Ultraschall zu messen.
Ich habe also den verwendeten mask-rom µC des SRF04 entfernt und an die verbleibende Elektronik einen ‚Arudino‘ angeschlossen (diese Nano-Clones von ebay sind immer recht praktisch fürs rapid prototyping und man ist keine 20€ los, wenn der ‚magic smoke‘ entweicht).

Der Arduino erzeugt also die 44kHz für die Ultraschallsensoren (für ein paar µs) und wartet dann 100ms bis der Zyklus wieder von vorn beginnt. Die Windgeschwindigkeit ergibt sich dann aus der Differenz der Laufzeit zwischen vor- und rücklaufendem Signal und der Schallgeschwindigkeit (sowie Temperatur etc.).
Die Transducer habe ich in 3D-Gedruckten (PETG) Haltern in einer Küchenpapier-Rolle montiert, zusätzlich befindet sich an einem Ende ein kleiner (5V) Lüfter:
Detail der Lüfter-Montierung:

lightboxErgebnisse:

Hier das empfangene Signal direkt aus dem Vorverstärker (CH2, Cyan), getriggert auf der ersten Flanke des TX-Signals:

Sieht vielverstpärechend aus. Setzt man jetzt einen Cursor an eine Flanke des Signals bei 0m/s Wind…

lightbox…und den anderen bei 240% Wind (5V Lüfter betrieben mit 12(!)V)…

lightbox…so zeigt sich dass zwischen 0 Wind und #Orkan 5,4µs liegen (zumindest auf der Länge einer Küchenpapierrolle). Die Windgeschwindigkeit im Versuchsaufbau war durchaus nicht zu unterschätzen und dürfte tatsächlich durchaus Orkanstärke erreicht haben.

Mit dem weiterhin verbundenen Aufwand (IO-Mux, Vorverstärker etc. etc.) macht es nicht wirklich Sinn, das zu vertiefen. Es gibt noch eine Variante mit stehenden Ultraschallwellen; vielleicht baue ich sowas mal… 😉

Wouxun KG-818 VHF Teardown

Ich habe auf der hamRadio 2012 ein Wouxun KG-818 VHF (5W, 136-174.995 MHz). Ich plane damit einen kleinen APRS-Sender für mein Auto zu konstruieren.

Das Wouxun.. 😉

…ohne Akku. Die beiden Schrauben unten li und re sind zu entfernen…

…genauso wie die Mutter (Messing) um den Antennenstecker (Leatherman FTW.)…

…dann kann man das gesamte TRX-Modul an der Unterseite heraushebeln. Die Knöpfe werden von selbst abgezogen. Aber Vorsicht mit dem Flex-Connector.

Die beiden Module. Links das Prozessormodul mit TRX, rechts Das Display-Tasten-Lautsprecher-Mikro-Modul.

Hier das TRX/Intelligenz/Chinagirl-Modul. Lieder ist die Platine mit der RF-Buchse verlötet, was mich -mangels eines Lötkolbens hier in Tübingen – daran gehintert hat, die Platine abzunehmen. Unter dem Firmware-Sticker steht „M64X802“.

Sehr gut: Der TRX funktioniert und sendet auch ohne Display und Lautsprecher (und ähnlich unnötiges Zeug..)..

Und das wars auch schon. Da ich das Gerät noch weiter modifizieren werde .. stay tuned!

eZ430-Chronos unboxing

  Das war heute in meiner Post…


Es ist von Digi-Key… Das müsste dann ja meine… Schau mer mal ..


Jup, ich schau mal ob ich was finde… 😉


Wow! Ich habe eine eZ430-Chronos gefunden 🙂

Die Chronos war neulich bei itdeals für $25 zu haben, und da habe ich zugegriffen…


Kleines Extra: Das Chronos Funkmodem und ein MSP-eZ430U Debugger (epic win!!)


Nachdem man mit dem mitgelieferten Schraubenzieher die Uhr auseinander nimmt bekommt man das Uhr-Modul mit dem Debug-Stecker zu Gesicht…

Leider ist die Chronos doch recht hässlich, und die aktuelle Höhe misst sie zuverlässig 500m zu hoch (habe die Barometer-Einstellung noch nicht gefunden..). Allerdings ist das sicher ein ganz hervorragendes Spielzeug und ausserdem ist der enthaltene MSP-eZ430U-Debugger/Programmer auch sein Geld wert!

Stay tuned… 😉

Magnetfuß Sanierung

Ich habe auf meinem Auto natürlich eine Antenne; die bis Dato mit einem Magnetfuß auf dem Dach befestigt war. Das hat wohl dem hiesigen Marder nicht gepasst, weshalb er das RG-58, das ca. 20cm ‚über Land‘ bis zur Kofferraumklappe frei lag, komplett zerfetzt hat.

Ums kurz zu machen; ich habe die Arbeitsschritte nicht dokumentiert; vom bestehenden Magnetfuß konnte ich nur den Magneten selbst und dessen Stahlgehäuse recyceln, die Buchse mit Kabelanschluss war komplett in PVC vergossen und daher irreparabel. Ich habe daraufhin eine neue Halterung aus Delrin (POM) gedreht, und anschließend mit der CNC-Fräse die Passung für die HF-Buchse gefräst. Nachdem der Magnet mit entsprechenden Löchern versehen, entrostet, grundiert und frisch lackiert worden ist, wurde die Halterung aus Delrin mit INOX V4A-Schrauben verschraubt.

Tada…. (click for larger..)

 

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